Humanismus im 21. Jahrhundert -

für Vernunft und Menschlichkeit



Aktuelles

Zum Internationalen Tag gegen Homophobie, Biphobie, Interphobie und Transphobie

 

 

 

Vor 30 Jahren - am 17. Mai 1990 - traf die WHO (Weltgesundheitsorganisation) eine folgerichtige Entscheidung: Homosexualität sollte fortan nicht mehr als Krankheit gelten. Es sollte noch ganze 14 Jahre dauern, bis die Menschenrechtsorganisation IDAHO diesen Tag zum Internationalen Tag gegen Homophobie und Transphobie erklärte. mehr

 

Aus aktuellem Anlass

"Aufgrund der Verfügung der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz vom 20. April 2020 sind öffentliche und nichtöffentliche Veranstaltungen, bei denen es zu einer Begegnung von Menschen kommt, sowie Versammlungen unabhängig von der Zahl der Teilnehmenden untersagt. Weiterhin sind gesondert Großveranstaltungen mit einer Teilnehmerzahl von 1.000 Personen und mehr bis einschließlich 31. August 2020 verboten."
 
 
Somit wird leider auch die "altonale" nicht am ursprünglichen Termin im Juni 2020 stattfinden können. Der HVD hatte sich in den letzten Jahren mit einem Info-Stand am Straßenfest beteiligt.
 
Wir bedauern auch, dass die "kinder-altonale", an der sich der HVD wiederholt beim Programmpunkt "Philosophieren mit Kindern" beteiligt hat, verschoben werden muß.
 
Auch die Hamburg-Pride anläßlich des Christopher Street Day wird bedauerlicherweise am 1. August 2020 in Hamburg nicht stattfinden können. Der HVD beteiligt sich seit vielen Jahren mit einem als Friedenstaube dekorierten Velo-Taxi und einem immer stärker werdenden Fußtrupp an dieser Demonstration für Gleichberechtigung und Toleranz. Die diesjährige Hamburg-Pride sollte unter dem Motto "Keep on fighting. Together." auch darauf aufmerksam machen, dass die Organisatoren auf 40 Jahre CSD in Hamburg zruückblicken.
 
Möglicherweise werden die vorstehenden Veranstaltungen lediglich verschoben.
 
Bleiben Sie gesund !!! Oder werden Sie es schnell wieder !!!

Aktuelles aus dem säkularen Spektrum / Pressemitteilungen des HVD-Bundesverband

25. Mai 2020

Recht auf Suizidhilfe erfordert verlässlichen Handlungsrahmen: Humanistischer Verband Deutschlands legt Gesetzentwurf vor

Im Februar hat das Bundesverfassungsgericht ein Grundrecht auf Hilfe zur Selbsttötung bestätigt, welches in der Praxis auch zu gewährleisten sein müsse. Ohne entsprechende Regelungen stoßen bei der möglichen Inanspruchnahme von assistiertem Suizid allerdings viele verzweifelt Hilfesuchende weiterhin auf schier unüberwindliche Hürden. Um verfassungskonforme Initiativen politisch auf den Weg zu bringen, hat der Humanistische Verband Deutschlands - Bundesverband ein "Suizidhilfekonflikt-Gesetz" vorgeschlagen. Der Entwurf dazu liegt bereits einzelnen Bundestagsabgeordneten vor. mehr

17. April 2020

Massive Einschränkungen reproduktiver Selbstbestimmung in Polen: "Menschenrechte werden mit Füßen getreten"

In Polen wird die Corona-Krise ausgenutzt, um Grundrechte wie das Recht von Frauen auf sexuelle und reproduktive Selbstbestimmung weiter einzuschränken. Der Humanistische Verband Deutschlands – Bundesverband kritisiert dies aufs Schärfste und fordert ein schnelles Handeln der deutschen und der EU-Politik. mehr

16. März 2020

Neuregelung soll nicht Lebensschützern überlassen werden

Liberale und Humanisten preschen bei Suizidhilfe-Gesetz vor

Die Bundesjustizministerin drängt auf ein neues Gesetz zur Suizidhilfe. Dafür hat das oberste deutsche Gericht Gestaltungsmöglichkeiten eröffnet. Um der Einengung durch Lebensschützer*innen zuvorzukommen, präsentierten auf einer Veranstaltung in Berlin die FDP ein Eckpunkte-Papier und der Humanistischen Verband einen Gesetzentwurf mit Freiräumen für Ärzt*innen und Sterbehilfevereinen. Beide Ansätze sehen wertneutrale Stellen zur ergebnisoffenen Suizidkonfliktberatung vor.

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8. März 2020

"Ein guter Anfang wäre es, endlich den Paragraphen 219a aus dem Strafgesetzbuch zu streichen"

Freiwillige Selbstverpflichtungen reichen nicht aus, um endlich eine Gleichstellung der Geschlechter in Deutschland zu erreichen - dies sagte Hedwig Toth-Schmitz, Vorstand des HVD Bundesverbandes, heute anlässlich des Internationalen Frauentags. Das vollständige Statement finden Sie untenstehend. mehr

26. Februar 2020

§ 217 StGB verfassungswidrig: HVD begrüßt BVerfG-Urteil und erarbeitet Gesetzentwurf für die Regelung der Suizidhilfe

Das Bundesverfassungsgericht hat heute den § 217 StGB für nichtig erklärt: Das Verbot geschäftsmäßiger Suizidhilfe hat keinen Bestand. Der Humanistische Verband Deutschlands begrüßt die damit verbundene Stärkung des Selbstbestimmungsrechts und schlägt eine Neuregelung der Suizidhilfe vor. mehr

6. Februar 2020

HVD unterstützt Bericht an UN zur Verbesserung repruduktiver Rechte von Frauen

Ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis stellt sich hinter den Alternativbericht der German Alliance for Choice (GAfC) an die Vereinten Nationen. Der Bericht setzt sich für Entkriminalisierung und Entstigmatisierung des Schwangerschaftsabbruchs sowie adäquate gesundheitliche Versorgung von Frauen in Deutschland ein. mehr

4. Februar 2020

Humanistische Lebenskunde Band 1 für das Schulbuch des Jahres 2020 nominiert

Das Georg-Eckert-Institut – Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung nominiert das Lebenskundeschulbuch des Humanistischen Verbandes Berlin-Brandenburg für den Preis „Schulbuch des Jahres 2020“. Die Preisverleihung findet am 24. März 2020 auf der didacta, der Fachmesse des Bildungswesens in Stuttgart, statt. mehr

15. Januar 2020

Widerspruch oder Zustimmung zur Organspende? Beide Gesetzesvorlagen sind keine Lösung für das eigentliche Problem.

Am morgigen Donnerstag debattiert der Bundestag abschließend über zwei Gesetzentwürfe zur Neuregelung der Organspende. Nach Ansicht des Humanistischen Verbandes Deutschlands (HVD) können jedoch weder die sogenannte Widerspruchslösung noch die Zustimmungslösung maßgeblich dazu beitragen, die Zahl der Transplantationen zu erhöhen.mehr

13. Januar 2020

Gesundheitsminister Spahn verweigert Schwestkranken weiterhin Zugang zu Suizidmitteln - und verhindert Transparenz.

Gesundheitsminister Spahn begeht nach Ansicht von Fachleuten seit 2018 offenen Rechtsbruch: Er versagt Schwerstkranken den Zugang zu Suizidmitteln – entgegen eines letztinstanzlichen Urteils des Bundesverwaltungsgerichtes. Spahn weigert sich zudem, sein Vorgehen transparenter zu machen. Der Humanistische Verband Deutschlands (HVD) kritisiert dies aufs Schärfste. mehr

 

Die neue diesseits ist da.

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10. Dezember 2019

Tag der Menschenrechte 2019: "Die Jugend kann die Welt nicht alleine retten"

Der heutige Tag der Menschenrechte steht im Zeichen der Jugend: Gewürdigt wird deren Engagement für eine bessere Welt. Doch ohne die Älteren geht es nicht, kommentiert HVD-Vorstand Richard Scherzer. mehr

9. Dezember 2019

Neuer Aufbruch für den praktischen Humanismus

Am 7. Dezember 2019 hat der Humanistische Verband Deutschlands (HVD) eine Phase interner Debatten um Aufgabe und Struktur des Bundesverbandes mit der einmütigen Verabschiedung einer neuen Beitragsordnung, des Haushalts 2020 und der Wahl eines neuen Bundesvorstandes abgeschlossen. "Unser Verband leistet mit seinen vielen Projekten eines praktischen Humanismus einen wertvollen Beitrag für unsere Gesellschaft. Dies müssen wir in der Öffentlichkeit und im politischen Bereich stärker publik machen", so der neue Vorstandssprecher Erwin Kress. mehr

8. November 2019

"Wir Humanist*innen müssen uns laut und deutlich gegen Menschenfeindlichkeit Rechtsextremismsu positionieren."

Der 9. November, der "Schicksalstag der Deutschen", ist nicht nur der Tag des Berliner Mauerfalls. Vor 81 Jahren brannten in der Reichspogromnacht die Synagogen. Der 9. November 1938 markierte den Beginn des dunkelsten Kapitels unserer deutschen Geschichte. mehr

das war der csd 2019 in Hamburg

Wie schon in den Vorjahren beteiligten wir uns an der Hamburg-Pride - der Parade zum Christopher Street Day. Unter dem "Grundsätzlich gleich - Für eine bessere Verfassung" ging es mit Fußtrupp und unserer Regenbogen-Friedenstaube auf Rädern ging es durch die Hamburger City.

das waren altonale und kinderaltonale